Wählen macht Macht


Liebe Mitbürger,

das Ergebnis der kommenden Wahl kann für jeden von uns höchst unerfreuliche Auswirkungen haben. Alleine die Förderung der erneuerbaren Energien macht Strom zu einem für Viele schon jetzt unbezahlbaren Luxusgut. Neben Dichtheitsprüfung und Zwangsdämmung drohen weitere höchst unsoziale Maßnahmen mit fragwürdigem ökologischen Nutzen.

Setzen Sie ein deutliches STOPP-Zeichen mit Ihrer Wahl!

Alle erklärten Nichtwähler: Machen Sie diesmal eine Ausnahme: Sie haben etwa 40% Wählerstimmen zu verteilen, die wahlentscheidend sind. Wählen Sie taktisch und sorgen Sie dafür, dass alle drei „kleinen“ Parteien in den Landtag einziehen. Schön wäre es, wenn dabei die PIRATEN die GRÜNEN überflügeln. Für die etablierten Parteien wirkt das wie eine rote Karte.

Für alle Wechselwähler gilt Gleiches: Wenn Sie sich nicht gebunden fühlen, wählen Sie taktisch. Wenn alle drei kleinen Parteien in den Landtag einziehen, wird es für eine ROT-GRÜNe Alleinregierung nicht reichen. Frau Kraft braucht dringend Korrektive.

Bitte leiten Sie diesen Text als Mail an möglichst viele Ihrer Freunde, Nachbarn, Bekannten, Verwandte, Berufskollegen weiter.

Würde Hannelore Kraft und ihre SPD nicht immer wieder ureigene sozialdemokratische Politik den zutiefst unsozialen Oköphantasien ihres Wunschpartners opfern, wären sie und ihre Partei unschlagbar in NRW. Die SPD und jeder Abgeordnete muss sich klar darüber werden, wen diese Partei in Zukunft eigentlich vertreten möchte. Eine grüne SPD ist nur eine Kopie und irgendwann für jeden potentiellen Wähler nur noch zweite Wahl. Die Grünen-Anhänger zählen inzwischen zu den Besserverdienenden. Der SPD muss klar werden, dass vor allem ihr eigenes Klientel in unzumutbarer Weise von ökologischer Umverteilung ohne erkennbaren Nutzen betroffen ist. Obwohl einzelne Kandidaten inzwischen ausscheren, ist die Parteilinie klar: DHP hat oberste Priorität.

Die CDU in NRW hat mit ihrer Einsicht zur Dichtheitsprüfung im Herbst letzten Jahres gezeigt, dass Verhältnismäßigkeit auch in der Umweltpolitik ein Maßstab ist. Damit grenzt sie sich gegen Fundamentalökologen ab. Zu bedenken ist, dass einige einflussreiche Lokalfürsten, die bis vor einigen Monaten noch vehement für die DHP eingetreten sind, noch immer ihre Wunden lecken. Die Partei ist auf einem gefährlichen Weg und fischt in fremden Gewässern. Eine grüne CDU a la Röttgen ist für alle Umweltromantiker vermutlich nur 3. Wahl und sie verprellt gleichzeitig eigene Stammwähler. Auf dem eingeschlagenen Weg gefährden beide großen Parteien mittelfristig ihre Mehrheitsfähigkeit.

Für die GRÜNEN spielt Geld keine Rolle, wenn es um Projekte mit dem Aufdruck „Umwelt“ geht. Vor allem dann nicht, wenn es das Geld der Bürger ist. Die eigene betuchte Kern-Klientel glaubt allerdings, sich diesen Luxus leisten zu können.

Die FDP ist auf einem guten Weg, klare Kante zu zeigen gegen ausufernde Gängelung und staatliche Überwachung unter dem Vorwand ökologischer Vorsorge. Ihr klares „Nein“ zur Dichtheitsprüfung wegen erwiesener Sinnlosigkeit ist überzeugend und steht so im Wahlprogramm. Sie wird hoffentlich auch anderen Maßnahmen mit zweifelhaftem Nutzen einen Riegel vorschieben. Das ist umso positiver zu bewerten, als die Sanierungsunternehmer sicher zum Teil Wähler dieser Partei sind (oder waren).

DIE LINKE war von Anfang an gegen die Dichtheitsprüfung und Zwangssanierung, allerdings lange Zeit nur aus sozialen Gründen. Die grundsätzliche Sinnlosigkeit wurde auf Landesebene erkennbar in den letzten Wochen eingeräumt und findet sich im Wahlprogramm. Leider neigt die Partei gelegentlich zu grüner Anbiederung und erliegt damit der gleichen Versuchung wie SPD und CDU. Bezeichnenderweise lehnen nicht alle Ortsverbände die Dichtheitsprüfung ab. Die Bielefelder Partei befürwortet sogar klar die Prüfungs- und Sanierungspflicht.

Erfreulich verlief die schnelle Positionierung der PIRATEN NRW nach sorgfältiger Sichtung der Fakten. Deren Aussage im Wahlprogramm ist eindeutig: Prüfung und Zwangssanierung sind nicht vertretbar und gehören auf den Prüfstand. Das lässt auf gesunde Skepsis hoffen auch in Bezug auf andere Umweltthemen mit horrenden Kosten und vernachlässigbarem Nutzen, die immer einhergehen mit staatlicher Gängelung, Überwachung, Kontrolle, Bürokratie. Genau das sind die roten Tücher für die PIRATEN. Starke PIRATEN im Landtag sind die Horrorvorstellung aller etablierten Parteien.

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Über WSG

Die Initiative “Alles dicht in NRW” steht für ein Netzwerk aus Bürgern in NRW. Wir treten ein für vernünftige Umweltpolitik mit Augenmaß.
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27 Antworten zu Wählen macht Macht

  1. Peter Tasmann schreibt:

    Ja, Sie haben Recht. Weder von den Grünen, der CDU, der SPD oder der FDP hat der Bürger
    eine Entlastung beim LWG, der Zwangssanierung (Verpackung der Eigenheime) und all den anderen **Umweltschutzgesetzen** zu erwarten. Jede Stimme für vorgenannte politische Gruppierung kostet den Wähler 5.000 € plus die nächsten Jahre. Wahrhaft eine sehr teure Stimmabgabe. Vergessen wir nicht, alles dient einem weikteren Konjunkturprogramm. Die
    **Absahner“ stehen schon in den Startlöchern.

  2. proumwelt schreibt:

    Das Problem was die meisten BI´s wohl noch nicht verstanden haben, dass selbst die Abschaffung des §61 LWG NRW nichts an der Tatsache ändert das sie einer Prüfungspflicht unterliegen.

    Das Wasserhaushaltsgesetz regelt dieses auch ganz klar:

    § 61 Selbstüberwachung bei Abwassereinleitungen und Abwasseranlagen

    (1) Wer Abwasser in ein Gewässer oder in eine Abwasseranlage einleitet, ist verpflichtet, das Abwasser nach
    Maßgabe einer Rechtsverordnung nach Absatz 3 oder der die Abwassereinleitung zulassenden behördlichen
    Entscheidung durch fachkundiges Personal zu untersuchen oder durch eine geeignete Stelle untersuchen zu
    lassen (Selbstüberwachung).
    (2) Wer eine Abwasseranlage betreibt, ist verpflichtet, ihren Zustand, ihre Funktionsfähigkeit, ihre Unterhaltung und ihren Betrieb sowie Art und Menge des Abwassers und der Abwasserinhaltsstoffe selbst zu überwachen.
    Er hat nach Maßgabe einer Rechtsverordnung nach Absatz 3 hierüber Aufzeichnungen anzufertigen, aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

    Das gleiche gilt für das Strafgesetzbuch:

    § 324 Gewässerverunreinigung
    (1) Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.
    (3) Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

    Es wird weder darüber Nachgedacht das Wasserhaushaltsgesetz zu ändern noch das Strafgesetzbuch, daran wird auch die Landesregierung nichts ändern können.
    Das einzige was die BI,s am Ende geschafft haben, dass wir eine ganz beschissene Politik bekommen und gerade ältere Menschen (auch Hauseigentümer) werden das durch die Gesundheitspolitik der FDP besonders zu spüren bekommen.
    Es ist leider so das die BI,s von den Stimmungsmachen der entsprechenden Parteien einfach nur ausgenutzt werden um ihren eigenen Hintern über Wasser zu halten.
    Aber so ist das nun mal mit der Politik, die Reue der Wähler wird dann auf jedenfalls zu spät kommen.

    Es ist noch anzumerken das bereits jetzt für tausende Bürger der §324, Strafgesetzbuch, Absatz 1, 2 und ganz besonders 3 in frage kommt, da durch bereits durchgeführte Kanaluntersuchungen die Schäden bereits bekannt sind und somit wissentlich Belastetes Abwasser ins Erdreich und somit auch ins Grundwasser abgeführt wird. Das fällt unter Absatz 3 als fahrlässig.

    Das interessante ist daher der Umgang derer, die bereits wissen dass sie eine undichte bzw. defekte Abwasserleitung besitzen, zu mal dass bei den jeweiligen Kommunen wie auch bei den Firmen die diese Untersuchung durchgeführt haben bekannt ist.

    Ich bin mal gespannt, sollte es so weit kommen, dass sich keiner mehr um seine Selbstüberwachungspflicht kümmert, wann die ersten Strafanzeigen gestellt werden.
    Auch da frage ich mich wie dann die entsprechenden Politiker noch hinter ihren Wählern stehen, ich glaube kaum, dass z.b. jeder FDP Wähler einen Freischein bekommt gegen das Strafgesetzbuch zu verstoßen.

    Aber dann gibt es mit Sicherheit sehr viele Anwälte die sich auf das riesige Geschäft freuen was dann auf sie zu kommt (nicht das die dann auch als Lobbyisten beschimpft werden).

    Aber da muss ich zum Schutz der entsprechenden Politiker sagen, dass sie es ja geschickt ausdrücken, denn es hat noch keiner gesagt das defekte Kanäle defekt bleiben dürfen ganz im Gegenteil, da wird von allen Seiten ganz klar gesagt, das defekte Abwasseranlagen repariert werden müssen.

    Und somit sind diese Herren im Ernstfall wieder fein raus und nicht zu belangen.

    Nur die ach so schlauen haben es anders verstanden!!!!!!

    Man kann nur hoffen das bei den Gegnern die jetzt so begeistert von der FDP sind nicht so viele bedürftige ältere Menschen dabei sind:

    http://www.wz-newsline.de/home/politik/inland/bahr

    Sich auf ein Thema zu versteifen macht Blind für viel wichtigere Probleme!

    • WSG schreibt:

      Aus Zeitmangel zunächst nur eine kurze Anwort:

      Es gibt keinen allgemein feststellbaren Zusammenhang zwischen schadhaften privaten Abwasserleitungen und der Qualität des Trinkwassers. Nicht nur die Ausführungen von Prof. Hepcke untermauern diesen Sachverhalt. Auch die Messungen im Umfeld des Pilotprojektes in Köln-Höhenhaus 2005 zeigen das deutlich. Dort wurden mehr als 90% der Abwasserleitungen als undicht geprüft. Gleichzeitig ergaben penibel durchgeführte Messungen an Trinkwasserbrunnen neben und in der Siedlung (ca 500 Häuser) weder vor, noch während oder nach den aufwändigen Sanierungsmaßnahmen irgendwelche Auffälligkeiten. Offenbar wurde mit immensem Aufwand durch Hausbesitzer und zus. Fördergeldern saniert ohne irgendeinen messbaren Nutzen zu erzeugen.

      Ein Straftatbestand wegen Umweltgefährdung kann danach überhaupt nicht angenommen werden. Und im Übrigen ist es das Recht und die Pflicht jedes verantwortungsvollen Bürgers, gegen schädliche und unsinnige Gesetze vorzugehen. Gesetzestreue ist nicht in jedem Fall eine Eigenschaft, die es wert ist, belohnt zu werden, was unsere jüngere Geschichte ja nun überdeutlich beweist.

  3. Karl-Udo Priesmeier schreibt:

    Hochinteressant der Kommentar von „proumwelt“ (wirklich ein verführerischer Name – wäre ‚Ökotaliban‘, der sich auch noch seine eigene ‚Scharia‘ zurechtbasteln möchte, nicht viel zutreffender?) – nun mal im Ernst:
    mit juristischem Halbwissen und -was noch viel schlimmer ist, weil das von Vertretern der Kanalbranche kommt- fachlichem Nicht-Wissen rumzupoltern, kann zumindest den aufgeklärten Leser kaum überzeugen!
    Hausaufgaben nachholen, notfalls die BI’s fragen, da ist verdammt viel Kompetenz vorhanden – dann nachdenken und verlegen schweigen oder wenn man’s vielleicht doch noch kapiert hat, mit einer ehrlichen Argumentation wieder vorbeikommen! Mangelhaft – setzen!

    • proumwelt schreibt:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      eigentlich war es klar dass solche Antworten kommen.

      Was den Kommentar mit juristischem Halbwissen angeht, möchte ich nur daran festhalten dass die Gesetze stehen und daran ändert sich nun mal nichts, des Weiteren gilt immer noch dass Vorsorgeprinzip.

      Hausaufgaben nachholen denke ich ist nicht nötig ich bin nun mal 22 Jahre in dem Bereich tätig und Weiß ganz genau wovon ich rede, und unsere Erkenntnisse sind schon um einiges älter als der §61a, was von den DP Gegnern wohl keiner behaupten kann.

      Ich will ja keinem zu nahe treten, aber mit den aussagen, die so von den BI´s kommen ist da nicht gerade mit viel Kompetenz geglänzt worden, ganz im Gegenteil.

      Betreffend, die absolut an der Praxis vorbei gegangenen Testergebnisse von einem Prof. Dr. Hepcke, möchte ich nur hinzu fügen das der gute Mann doch erst durch die BI´s ins Rampenlicht geraten ist und sich in der Zeit zuvor nie mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Sehr fragwürdig ist auch die massive Werbung für seinen Sohn, den Leuten eine Wahnsinns überteuerte (das 10fache von dem was es Kosten sollte) Neuabnahme Prüfung zu empfehlen.
      Im Übrigen wenn man die Angaben bezüglich der Testergebnisse von Herrn Hepcke mal genau hinterleuchtet sind die Ergebnisse (wohl gemerkt Realitätsfremd) trotzdem sehr besorgniserregend, denn demnach tritt pro Grundstücksentwässerung im Jahr ca. 1000 Liter belastetes Abwasser ins Erdreich, wenn man dass hoch rechnet kommen einige Millionen Liter zusammen und da noch zu sagen es ist kein Problem ist schon sehr fragwürdig und ich betone Realitätsfremd den in Wirklichkeit sind die Probleme nicht ein paar fehlende Dichtungen in einem PVC Rohr sondern alte gebrochene und zum Teil eingestürzte Steinzeugrohre siehe einige Beispiele auf http://www.Proumwelt.wordpress.com , da ist es Teilweise so, dass gar kein Wasser mehr im Hauptanal ankommt (aber hier Wissen es bestimmt wieder einige besser und behaupten es sei Panikmache).
      Hinzu kommen nach wie vor der Werterhalt, der Gebäudeschutz und die eigene Gesundheit im eigenen Heim die jedem normal denkenden Menschen einleuchtet.
      Das eine Überprüfung einer technischen Anlage Sinn macht und dazu gehören nun mal auch Abwassersysteme sollte auch jedem klar sein.
      Wer mal selbst erlebt hat was eine Unterspülung von einem Gebäude durch eine defekte Abwasserleitung anrichten kann, der wird das Thema nie wieder verharmlosen.

      Aber was soll ich noch sagen, die Meinungen sind durch Frust und Unwissenheit so verfestigt, dass ich hier, egal wie Wasserfest die Fakten sind eh kein Verständnis bekommen werde, es muss jeder selber für sich erfahren wie die Realität am Ende aus sieht, für mich jedenfalls wird sich ohne §61a nichts ändern (wie gesagt 22 Praxis und das ohne §61a), außer eventuell die Schadenfreude über die, die so Blind waren und am Ende mit dem Schaden leben müssen.

      Mit freundlichen Grüßen

      ProUmwelt

  4. Timm schreibt:

    Was kommt den noch auf uns zu?
    Kanalsanierung
    Luftsanierung
    Gebäude Isolierung
    TÜV, Asu Flaschenpfand, Schornsteinüberprüfung, Grüne Plakette, gibt es ja alles schon,
    Wählt ruhig die SPD und Grüne, dann bleibt euch kein Geld mehr über zu Leben.
    Weltweit gibt es keine Kanalsanierung, In der Antike gab es schon Tonrohre, die sind heute noch dicht,
    Sind die Deutschen noch dicht,

    • proumwelt schreibt:

      Zitat:

      Weltweit gibt es keine Kanalsanierung, In der Antike gab es schon Tonrohre, die sind heute noch dicht,
      Sind die Deutschen noch dicht.

      Tja, auch dass stimmt mal wieder nicht, wahrscheinlich genauso gut informiert wie mit allem anderen.

      Sehr viele Sanierer sind Weltweit unterwegs, riesen Märkte in Russland, Amerika, Japan, China, Abu dhabi, Holland, Belgien, England, Schweiz, Österreich u.s.w.
      Anscheinend werden hier wohl einige Dinge vertauscht.

      Zum Thema was soll noch kommen:

      Wartet mal ab wenn die defekten Leitungen Probleme machen, dann seht ihr was teuer ist.
      Oder auf Politischer Ebene, würde ich mir mal die Pläne der FDP zur Gesundheitspolitik anschauen, da sind die 200-300€ alle 20 Jahre oder umgerechnet 10-15 € pro Jahr für eine Überprüfung der Grundleitungen ein Klax gegen. Und jetzt komm mir bloß keiner mit den Horror Summen für die Überprüfung, denn die sind definitiv nicht Wahr oder Betrug. Das gleiche gilt für die Horror Summen bei der Sanierung.

      @ Querdenker
      Auf so etwas gehe ich hier nicht mehr ein, dass wird mir zu Dumm.

  5. Christoph Larisch schreibt:

    Wie üblich will uns die Kanallobby für dumm verkaufen. Wenn man schon Paragraphen zitiert, dann bitte auch vollständig. Der dritten Absatz §61 WHG lautet:

    (3) Durch Rechtsverordnung nach § 23 Absatz 1 Nummer 8, 9 und 11 können insbesondere Regelungen über die Ermittlung der Abwassermenge, die Häufigkeit und die Durchführung von Probenahmen, Messungen und Analysen einschließlich der Qualitätssicherung, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sowie die Voraussetzungen getroffen werden, nach denen keine Pflicht zur Selbstüberwachung besteht.

    Bis heute gibt es diese Rechtverordnung aber nicht, weshalb fast alle anderen Bundesländer auch keinen Handlungsbedarf sehen. Eine zukünftige Regelung kann aber, wie im §61 WHG explizit vorgesehen, bestimmte Anlagen von der Pflicht zur Selbstüberwachung zu befreien. Erste Kandidaten dafür sind unsere privaten Abwasserleitungen, für die bis heute jeder wissenschaftliche Beweis für eine kronkete Umweltgefährdung fehlt.

    Außerdem bleibt abzuwarten, ob man tatsächlich Richter davon überzeugen kann, daß etwa ein kleiner Riß (2 mm), der laut aktuellem Bildreferenzkatalog des LANUV innerhalb von 6 Monaten saniert werden müßte, Ursache für eine strafrechtlich relevante Umweltverschmutzung sein kann.
    Da dürfen durchaus Zweifel erlaubt sein.

  6. Querdenker schreibt:

    Im Mittelalter waren es die Raubritter. Da hatte man noch gewissen Chancen, denen zu entkommen. Heute wird es in angeblich nützliche Gesetze verpackt; und kaum ein Entkommen gibt es. Das Resultat ist immer dasselbe: Dem „normalen“ Bürger nimmt man etwas weg, was eigentlich seines ist. Und dabei ist doch das Volk der Souverän. Ihm zu nutzen und Schaden von ihm abzuwenden, das beeidigen doch die Minister. Ich bin oft so wütend, daß ich jedem das tagtäglich unter die Nase halten möchte. Doch ich muß ja Geld verdienen – und das in der Hoffnung, daß trotzdem noch etwas übrig bleibt.

  7. proumwelt schreibt:

    Zitat:

    Weltweit gibt es keine Kanalsanierung, In der Antike gab es schon Tonrohre, die sind heute noch dicht,
    Sind die Deutschen noch dicht.

    Tja, auch dass stimmt mal wieder nicht, wahrscheinlich genauso gut informiert wie mit allem anderen.

    Sehr viele Sanierer sind Weltweit unterwegs, riesen Märkte in Russland, Amerika, Japan, China, Abu dhabi, Holland, Belgien, England, Schweiz, Österreich u.s.w.
    Anscheinend werden hier wohl einige Dinge vertauscht.

    Zum Thema was soll noch kommen:

    Wartet mal ab wenn die defekten Leitungen Probleme machen, dann seht ihr was teuer ist.
    Oder auf Politischer Ebene, würde ich mir mal die Pläne der FDP zur Gesundheitspolitik anschauen, da sind die 200-300€ alle 20 Jahre oder umgerechnet 10-15 € pro Jahr für eine Überprüfung der Grundleitungen ein Klax gegen. Und jetzt komm mir bloß keiner mit den Horror Summen für die Überprüfung, denn die sind definitiv nicht Wahr oder Betrug. Das gleiche gilt für die Horror Summen bei der Sanierung.

    @ Querdenker
    Auf so etwas gehe ich hier nicht mehr ein, dass wird mir zu Dumm.

    • Karl-Udo Priesmeier schreibt:

      Hallo „proumwelt“ – wach werden!
      es gibt noch verdammt viel zu tun (mal den „Grünen“ zuflüstern, die springen gleich drauf an!):
      bei so viel „Apokalypse“ aus maroden Kanalrohren müssen wir doch glatt noch zum Schutz unseres wertvollsten Lebensmittels Trinkwasser:
      a) Hundehaltungsverbot u. -ausgehverbot mindestens in WSG einführen u. kontrollieren (die gewaltigen Kotmengen + Pipi im Jahr!)
      b) Vogelkot verhindern – Konsequenz: Schutznetze über die WSG ziehen (die einschlägige Branche reibt sich schon die Hände!)
      c) Friedhöfe aus WSG wegsanieren/verlegen (in meinem Umfeld gibt’s reichlich davon – und im Ernst: in CH macht man das sogar schon!)
      d) könnte man mit etwas Kreativität fast beliebig fortsetzen (‚Grüne‘ sind sicher behilflich dabei)

      So – nun zum ernsten Teil meiner Antwort (nur das Wesentliche):
      # bitte die ‚Mär‘ von nur 200-300€ Prüfkosten mit Rechnungen/Kalkulationen untermauern! in Anbetracht der von Prof. Hepcke veröffentlichten, absolut plausiblen Eckdaten (http://www.alles-dicht-in-nrw.de/Vortrag-zu-P-61a-Referat-Version-2.00.pdf – S. 11/12) ist das für eine durchschn. Immobilie total unglaubwürdig!
      # internationale Beispiele aus Ländern, die ich aus beruflicher Tätigkeit z.T. gut kenne > sehr löblich – aber zum Unterschied zu NRW m.W. nirgends als Zwang für die Bürger! ist’n großer Unterschied – nicht wahr? die Zeiten staatlicher Planwirtschaft u. ähnlicher Experimente sind fast überall vorbei;
      # da wir schon bei Zwang/Pflicht/Verordnung/etc. sind: die Branche hat sogar in einem Recht, der Hausbesitzer merkt’s an Schäden, wenn mit dem Kanalrohr so richtig was aus dem Ruder gelaufen ist. Nicht schön, aber so isses halt und wer das nicht will, lässt rechtzeitig prüfen – wer mit dem Risiko leben möchte, kann’s auch tun (trägt später evtl. die beschriebenen Konsequenzen) – alles freiwillig bitteschön und nicht mit „Diktatur“ von oben! und das ist gut so!
      # das so beliebte ‚Vorsorgeprinzip‘: greift hier leider nicht, da alle 3 EU-Vorgaben für dessen rechtlich einwandfreie Anwendung bisher nicht erfüllt sind (nachzulesen u.a. in ‚Wikipedia‘) – aber was nicht ist, kann ja noch werden!
      das ist u.a. das, was ich mit „juristischem Halbwissen“ bezeichne!

      Und jetzt schön wählen gehen! taktisch am besten u. jeder nach seiner Fasson!

      • proumwelt schreibt:

        Wir haben jeden Tag mit den Prüfungen zu tun und ich weiß genau was wir an Rechnungen schreiben, ich könnte Ihnen aus den letzten Jahren tausende von Rechnungen hin legen die liegen alle in dem genannten Bereich von 200-300€, die Angaben von Herrn Prof. ………. Total realitätsfremd und überzogen, wenn sie die Eckdaten von Prof. ….. plausibel finden, dann tut mir das für sie leid.

        Aber es macht wohl keinen Sinn mit Ihnen weiter zu Diskutieren, lesen sie sich ihre eigenen Sachen mal durch, wer glaubt da noch an ein vernünftiges Gespräch.
        Wenn ein Ignorant etwas nicht Wissen und verstehen will dann tut er das auch nicht, ich könnte ihnen tausende Argumente und stichfeste Beweise liefern und es würden immer noch so lustige Antworten kommen.

        Ich wiederhole mich zwar ungern aber ich sage es nochmal: wir brauchen den §61a nicht, wir haben auch davor existiert und wir arbeiten Tag täglich weiterhin an Kanälen weil durch die defekte immer wieder massive Probleme auftreten die dann auch von den Kunden aus Überzeugung und wirklichem Wissen beauftragt werden.
        Meine Befürwortung für den §61a ist eher so zu sehen das eine Früherkennung viel Geld spart, da schlimmeres vermieden werden kann. Aber sie scheinen ja genug davon zu haben denn für sie ist es ja klar, dass eine Prüfung tausende von Euros kostet und es ist ihnen auch egal wenn ihre Gebäudesubstanz durch defekte Kanäle gefährdet ist, da kann ich ihnen nur gratulieren das sie sich das alles leisten können, es gibt leider genug die es nicht können.
        Und ihre Horror Propaganda mit den Horrorzahlen ist da ausgeschlossen, ich rede hier immer aus den Erfahrungen mit seriösen Unternehmen.

        Und viel Spaß beim Wählen, sie können es sich ja leisten. Hahahahaha

  8. proumwelt schreibt:

    Eins hab ich noch, wenn Ihre Horror Preise und Daten so sind wie sie behaupten, warum legen sie diese nicht mal offen? Wenn sie so Mitbürger freundlich sind, warum warnen sie ihre Mietinteressenten, Nachbarn und Freunde nicht gezielt vor den Abzockern und nennen deren Namen und Preise anstatt sie mit Unwissenheit aufzuhetzen?

    • Karl-Udo Priesmeier schreibt:

      „Was bin ich doch für’n Glückspilz, durch Kollege Zufall auf so’n günstigen Kanalprüfer gestoßen zu sein!“
      Sagen wir mal 300.- (verstehe: vor Märchensteuer?) / da könnten wir (& meine Nachbarn wahrscheinlich gleich mit) eines Tages, wenn’s dann soweit kommen sollte, glatt ins Geschäft kommen!

      Hab mit denen heute schon nachgerechnet:
      Also, so’n paar Meter mehr als 10 sind’s dann schon bei uns, auch noch mit ’n paar Kurven drin – mein hoch qualifizierter Installateur (so alles aus der Kategorie Gas/Wasser/Sch….) nimmt für seine Arbeiten knapp 40 Euro die Std. (+Märchensteuer) und ist hier noch einer der Preiswerteren.
      Würde so rd. 7-8 Arbeitsstd. incl. An-/Abfahrt, Auf-/Abbau & formgerechte Dokumentation (Maschinenstd. gratis?) machen – Hut ab: schnelle Kerlchen unterwegs bei Ihrer Firma (wird doch hoffentlich nicht geschludert!!??)
      Ach so: geht doch nicht so schnell? Sie zahlen Ihren Leuten o. arbeiten doch wohl nicht zu ☝ ‚Dumpinglöhnen‘?! Da müsste sich die Politik dann drum kümmern – Sie wissen schon: Mindestlöhne usw. 😉

      Wo liegt bloß der Haken bei der Geschichte?

      ach so und noch was bezüglich „Horrorszenario Unterspülung von Gebäuden“ (wohlgemerkt aus ‚Pipirohren‘ mit Badewasser, etc. – beileibe nicht Grundwasser, von mir aus auch ‚Fremdwasser‘; angrenzende Bäche, etc.)) – das ist genauso realitätsnah, wie ein Angebot, das mir ein umtriebiger Metallbaubetrieb jüngst unterbreitete, mein konventionelles Hausdach mit Ziegeleindeckung mit Stahlplatten zu überbauen, um mein schönes Eigenheim vor unvermuteten Satellitenabstürzen zu bewahren!
      Der Mann wartet noch auf eine Partei, die sich analog § 61a ‚vor den Karren spannt‘- morgen wählt der, glaub‘ ich, die ‚Grünen‘ – die werden’s mit ihrer Regelungswut auch für ihn noch richten!
      {sorry – bin schon wieder dabei, zynisch zu werden}

      • proumwelt schreibt:

        Es liegt nicht an den Löhnen sondern an der Technik, ein vernünftig ausgestattetes Unternehmen ist in der Lage diese Untersuchungen in einem Einfamilienhaus in ca. 3 Std. zu erledigen. Wir z.b. nehmen dafür 100,- €/Std netto, darin sind Untersuchungsbericht, Lageplan und DVD enthalten.

        Die Anlagentechnik die dann zur Verfügung steht hat einen Wert von weit über 100.000,00€ und wird von einem Mitarbeiter bedient.

        Die 100,-/Std stellen sich also aus Anlagentechnik, Mitarbeiter und Dokumentation zusammen, was ist da also Unrealistisch?

        Lassen sie mal einen IT Techniker kommen der nimmt mal eben min. 75,-/Std und hat dafür höchstens ein Notebook dabei.

        Sollten bei den Untersuchungen Mängel festgestellt werden liegt es jedem frei wie er damit umgeht, aber man weiß zumindest bescheid und kann für sich selber abschätzen ob Gefahr droht oder nicht.

        Die Unterspülten Gebäude sind kein Märchen, schauen sie sich die Bilder und Videos auf ProUmwelt an, diese Bilder und Videos stammen aus unserem Alltag.

        Ich habe es ja hier schon paarmal gesagt, entweder sind die Horror Summen frei erfunden um Stimmung zu machen, oder es waren Betrüger am Werk.

      • Markus Strucken schreibt:

        Ich finde da nichts ausergewöhnliches, was ProUmwelt hier geschrieben hat. Auch wir nehmen diese Stundensätze! Uns sollte Ihr Installateur für Maschinenstunden noch extra was berechnen, dann ist das eine falsche Abrechung. Als Installateur, wie auch als Rohrreiniger hat man die Grundausstattung an Gerätschaften zur Verfügunge zustellen, da sonst so ein Gewerbe nicht ausgeführt werden kann und darf. Natürlich sind Kamerasysteme und Hochdruckeinrichtungen Spezialeinrichtungen die dann auch wiederum in Rechung gestellt werden dürfen. Wenn das Ihr Installateur nicht macht, liegt es an Ihm. Aber diese Firmen kennen wir auch zu gute, da verlassen Sie als Kunde sich auf den Aufdruck „Meisterbetrieb“ und haben im nachhinein keinerlei Unterlagen um etwas kontrolieren zu können.
        Ich möchte darauf hinweisen, dass alle Kommentare von mir persönlich frei eingestellt werden!

      • Karl-Udo Priesmeier schreibt:

        @ Marcus Strucken & proumwelt –
        im Ernst und sachlich: Std.-Festpreise kann in Ordnung sein, aber nicht, wenn ich Rechnung fürs eigene Haus brauche – dann möchte ich doch gerne beim Finanzamt haushaltsnahe Handwerkerleistungen ansetzen und das geht nur für reine Lohnkosten.
        Also bei mir kämen Sie mit den Rechnungen nicht durch!
        mal den Steuerberater fragen (im Interesse Ihrer Kunden)

        @B.Bröhl: gut dass in unserer Marktwirtschaft der Wettbewerb noch halbwegs funktioniert & die oft gescholtene EU trägt prima dazu bei:
        Bezirks-Schornsteinfeger-Monopol wird gerade einkassiert – da legen wir uns doch nicht den „Bezirks-Kanalprüfer“ zu!?
        Also: mein „Billig-Pole“ steht schon in den Startlöchern (büffelt gerade für die Zertifizierung 😉

      • Markus Strucken schreibt:

        Herr Priesmeier,
        Sie müssen und nicht für Dumm verkaufen, es erhält jeder eine ordentliche Rechnung mit Abrechnung der Lohn Nebenkosten und den Materialkosten. Was glauben Sie eigentlich, die unternehmen sind dazu verpflichtet nach dem Steuergesetz §35b eine ordnungsgemäße Rechung auszustellen! Wollen Sie nun eine weitere Hetzkampagne gegen unsere Branche tätigen? Die Unternehmen werden exakt so wie es das Finanzamt will auch abrechnen, bei Angeboten kann es sein das man nicht unbedingt diese Lohn- und Materialkosten eingliedert, da kann ein Stundenpauschalsatz angegeben werden, das ist absolut legitim!

  9. Christoph Larisch schreibt:

    @ proumwelt
    Das Beispiel Billerbeck:
    http://www.ta-hannover.de/newsletter/2006/09_06/hein.pdf

  10. proumwelt schreibt:

    Das ist schon extrem was da gemacht wurde (Leitungen abgehangen, Drainage neu u.s.w.) man kann da aber auch einiges anders machen um die Kosten dieser Fälle zu minimieren.

  11. Burkhard Bröhl schreibt:

    So, jetzt heißt es genau die Personen, die mit ihrer Hetze so viel Stimmung gegen den Umweltschutz und die Interessen der normalen Bürger betrieben haben, herauszufiltern! Die Fachbranche darf diesen Personen nicht zum marktüblichen Preis die Dichtheitsprüfung anbieten sondern zu den Preisen, die sie in der Hetzekampagne proklamiert haben, die sollen mal sehen was die für einen Müll verzapft haben. Die Differenz muß dann aber für soziale Zwecke gestiftet werden.

    • Silke Schmidt schreibt:

      Wer beschwört denn hier Tod und Teufel. Wenn die Leute schon nicht freiwillig Dinge sinnlos zerstören lassen und sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen, muss man eben mit dem Teufel (drohende Grundwasserschäden , Umweltverschmutzung oder Klimakatastrophe drohen). Fragt sich doch, wer hier wen aufhetzt.

  12. Markus Strucken schreibt:

    FDP Fraktion hat zum Dialog geladen und ich war verwundert, was die „selbsternannten Fachleute“ doch so wissen. Zum ersten, weiße Streifen im Abwasserrohr ist Urinstein! Urinstein verdichtet in kürzester Zeit ein Loch im Kanal in der größe einer Kugelschreibermine! Firmen haben Angebote abgegeben zur Erstellung einer Dichtheitsprüfung mit 5 Kopflöchern (nur für die Dichtheitsprüfung)! Die Überprüfung der Abwasserleitung hat nichts mit Umweltschutz zu tun, sondern reine Geldmacherei! Verunreinigtes Grund- und Trinkwasser gibt es nicht, vor allem nicht von Hausanschlüssen! Verunreinigung kommt nur von den städtischen Leitungen und keines wegs von den Hausanschlussleitungen!

    Gestern wurde mit auf dem Weg von Düsseldorf nach Schwalmtal klar, entweder bin ich vor mehr als 25 Jahren schon in meiner Ausbildung verarscht worden und nur Menschen mit Abi haben die Weisheit mit dem Löffel gefressen, oder diese Menschen wissen schon nicht mehr was die uns sagen!

    Herr Hepcke präsentierte mal wieder, dass auch Dr. Thoma sagt: eine Verschmutzung von Hausanschlussleitungen ist nicht zu erwarten“!
    =das steht auf Seite 100 seiner Ausarbeitung, es steht aber auch weiter geschrieben, dass nicht zu kalkulieren ist, welche Schäden auf uns und unseren Nachfahren kommen, wenn die Rohre nicht gedichtet werden!=

    Herr L. aus MG sagte: „drei Firmen haben Ihm Angebote geschrieben, wo alleine nur für die Untersuchung mind. 5 Kopflöcher erstellt werden müssen und mind. 6000 € und mehr zu erwarten sind, darunter auch eine Firma wo es sich um einen Sachverständigen handelt“!
    =die Firma die Herr L. meint hat Ihm ein Angebot geschrieben auf der Basis einer Fremduntersuchung, weder der Sachverständige noch einer seiner Mitarbeiter waren vor Ort. Es wurde ohne Ortsbesichtigung ein Angebot zur Sanierung geschrieben und nicht für eine Dichtheitsprüfung. Selbst die Sanierung von ca. 15 m Rohrleitung inkl. Baustelleneinrichtung und Austauschen der alten Gussrevision lag Brutto unter 5000 €.=

    Ein weiterer BI Bürger teilte mit, dass die Sachkundigen nicht einmal die 5 Dichtungsverfahren von STZ Rohren kennen und die sollen dann Dichtheitsprüfungen durchführen! Als weiteres benannte er die weißen Streifen in einem Abwasserrohr links und rechts als Urinstein! (ist klar, und ich sah „Carlson“ im weißen Pulli vor mir).
    Wenn solche Leute dann in der Welt da draußen so etwas verzapfen, da fragt man sich:“ Warum habe ich Jahrelang in diesem Berufsfeld ausgebildet! Ich habe junge Menschen mit Arglist auf die Menschheit zugelassen! Ich habe Menschen ein fälschliches Wissen zu kommen lassen und dass soll ich nun so weiterführen?

    Ich glaube, dass hier ein enormer Aufklärungsbedarf vorliegt, dass Menschen soetwas nicht weiter verkünden dürfen. Ich frage mich nur, wenn doch Herr Hepcke ein Sachverständiger der Sanitärbranche ist, dann muss dieser Mann doch aufstehen und auch seinen BI Mitstreitern sagen:“ was für ein Schwachsinn lasst Ihr denn da ab“! Ich frage mich wirklich, wer ist hier „dumm“!

  13. Pohl schreibt:

    Kein Kommentar:
    Meine Meinung:. Idioten gibt es überall, am meisten bei Menschen die damit Geld verdienen wollen.

  14. Kappen schreibt:

    Hallo Herr Strucken,
    ich war in Düsseldorf auch dabei, Sie haben ja nur am Schluss der Veranstaltung etwas gesagt. Ansonsten haben Sie nur ihren mitgebrachten Verwaltungsfachgestellten reden lassen, der schon, wenn ich richtig verstanden habe, Troisdorf, St. Augustin und einiges mehr in seinem Bereich liegende saniert hatte. Der dann auch noch sagte, Zitat: „Es lief alles gut und prima ab. Bis dann die BI’s kamen, von da an hatten wir nur noch Schwierigkeiten.“ Zitat ende. Als dieser Mann dann von einem BI-Mitglied befragt wurde, mit welchen Begründungen er die Kanalsanierungen denn durchgesetzt habe, kam nur noch das Vorsorgeprinzip, und er wurde immer „leiser“, je hartnäckiger der BI-Vertreter auf Beantwortung seiner Fragen bestand. Leider haben aber auch Sie nichts Neues zur Diskussion beigetragen. Sie haben im Prinzip nur Ihren Unmut kund getan, dass die Veranstaltung ja kein Fachdialog, wie angekündigt war, sei. Wenn ich nun lese -dessen bin ich mächtig, auch wenn Sie allen BI-Vertretern Sachkunde und Kompetenz absprechen- was Sie bewegt, dann verwechseln Sie Ursache und Wirkung. Das aber möchte ich Ihnen nicht näher erläutern, denn nach Ihrem Gusto besitzen ja alle, die Abitur oder gar ein Studium absolviert haben, weniger Kompetenz und Sachkunde als jemand, ich nehme an wie Sie, der einen „richtigen und ordentlichen“ Beruf erlernt hat. Wenn Sie mir antworten sollten, dann kommen Sie nicht wieder, wie sonst immer, mit Vorwürfen, die BI-Vertreter würden alle Kanal-Sanierer beschimpfen, wenn Sie nicht mehr weiter wüssten. Ich denke, wir lassen mal offen, wer wen beschimpft.

  15. Lau Klaus, IG MG schreibt:

    Herr Markus Strucken gehört in der Tat als angestellter Sanierer zu den „Gekniffenen“, denen durch die schlüssig überzeugende Sachargumentation der ca. 60 BI und vielen engagierten Einzelkämpfer die unverhofft zugeflogenen Goldschuppen von den Augen gezogen wurden.

    3.500 Arbeitsplätze sind NRW – weit in Gefahr bzw. wurden bereits abgebaut. Ein Teil der Firmen hat bereits intern umstrukturiert. Andere suchen noch Ersatzbetätigungsfeldern, von denen es bei bedarfsangepasster Betriebsführung nach wie vor viele gibt.
    Diese Entwicklung bedauern nicht zuletzt viele der objektiv denkenden und handelnden Mitglieder der Bürgerinitiativen.

    Da der Schwanz nicht mit dem Hund wackelt und der Fisch am Kopf zu stinken beginnt muss aber auch allein bei der Regierung eine ökosozial sinnvolle Lösung gefunden werden, die letztlich nicht den Sanierern sondern ihrem Haupt – Arbeitgeber, dem Riesenheer der 17 Millionen NRW Bürger verpflichtet ist.
    Der inzwischen in unerträglichem Mass grassierenden „Gutachteritis“ mit zielorientiert vorbestellten „wissenschaftlichen“ Ergebnissen, wie z. B. der millionenschwer locksubventionierten „Akzeptanzstudie“ in Köln – Höhenhaus (2004/ 2005), die letztlich erst zum § 61 a LWG geführt hat, muss endlich exemplarisch ein energischer Riegel vorgeschoben werden.
    Das gebietet allein schon der verantwortungsbewusste Vorsorgegedanke des mündigen Bürgers in Bezug auf weitere sinnfreie Verschwendungen von Steuergeldern.

    Bei der Pilotstudie wurde nach aktueller Auskunft der RWTH Aachen (Prof. Dr. Pinnekamp) ausdrücklich(!) auf die Einsammlung, Begutachtung und Auswertung der allüberall in Köln vorliegenden nach objektiv wissenschaftlichen Kriterien vollkommen unauffälligen Trinkwasseranalysen verzichtet.
    Hier wäre ein jahrzehntelang rückblickendes Monitoring mit Beachtung der Auswirkungen nach der (ökologisch vollkommen sinnfreien) Massnahme ein Kinderspiel für Erstsemester gewesen.
    Sinnfreier kann „Wissenschaft“ nicht eingesetzt werden.
    Wissenschaft sollte fachübergreifendes [hier Chemie (!) und (!) Kanaltechnik (!) ] belastbares Wissen schaffen und nicht einer „kritisch“ Lobby begleiteten Lösung von Phantomproblemen hinterherrennen, um mit teuer finanziertem Brimborium den Lehrstuhl zu finanzieren und für weitere „Gutachten“ im Gespräch zu halten.
    Da hat der Steuerzahler weder Geld noch Verständnis dafür.

    Was ist unter Vernunft begabten Menschen dagegen einzuwenden, wenn die bis heute unwiderlegte Aufdeckung des „wissenschaftlich“ verbrämten Unfugs auch die Politiker überzeugt, die in der Regel bei Abstimmungen keinerlei belastbaren Fachkenntnisse besitzen und sich auf Gutachten verlassen (müssen?)

    Die aktuelle Initiative der NRW – Landesregierung zur Einführung einer Abwrackprämie für ältere Heizungsanlagen zeigt klar, dass auch bereits die Landeregierung nach Ersatzumsatz für Sanierer sucht, von denen viele auch gleichzeitig Heizungsfachbetriebe unterhalten.
    Der Rest kann sich wie seit Jahrzehnten auf tatsächliche Schäden konzentrieren, deren Behebung seit jeher im ureigenen Interesse der Hausbesitzer liegt.

    .

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